Einen erstaunlichen Aufbruch haben wir am mbs in den letzten zehn Jahren erlebt, staunend miterlebt, wäre vielleicht etwas korrekter. Mit der doppelten Qualifikation haben wir ein neues Ziel ins Auge gefasst, die Ausbildung von Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen mit einem staatlich anerkannten Abschluss als Erzieher(in). Zunächst ging es uns um eine Absicherung der Berufsausbildung insbesondere für Frauen (die zunächst in der Mehrzahl waren), die nach Erziehungszeiten kaum mehr in ihrem kirchlich anerkannten Beruf als Jugendreferentinnen und Kindermissionarinnen arbeiten konnten (oder wollten). Dazu kam eine Verbesserung der finanziellen Ausstattung der Schule durch staatliche Unterstützung alsstaatlich anerkannter Fachschule.
Nach einer dreijährigen Durststrecke mit einem Dutzend Studierenden pro Kurs stieg die Studierendenzahl allmählich an, so dass wir einen parallelen Kurs eröffnen mussten.
Erstaunt stellten wir fest, das viele unserer Studierenden eigentlich eine sozialpädagogische Ausbildung machen wollten, aber eine gediegende theologische Ausbildung gerne mitnehmen wollten. Früh erwies sich dabei die Möglichkeit, sozialmissionarisch und sozialdiakonisch in die Gesellschaft einwirken zu können, als neue Herausforderuung und neue Chance. Wir nahmen sie an. Dazu erwies sich die besondere Gestaltung unseres Seminars für die Persönlichkeitsentwicklung für viele als heilend, wohltuend und wertvoll.
Auf die pädagogisch-theologische Ausbildung setzten wir bald mit dem Studienprogramm Gesellschafttransformation eine berufsbegleitende Vorbereitung für einen Master an der Unisa. Gerade dieser Schritt hat das theologische wie das pädagogische Profil noch einmal verändert. Flankiert wird das Ganze nun durch die vielseitigen Angebote unseres Akademieprogramms.
Samstag, 10. März 2012
Samstag, 25. Februar 2012
Absolvententreffen
HEUTE morgen haben wir uns mit einem Kreis von mbs Absolventen getroffen und Möglichkeiten des weiteren Miteinanders über das mbs hinaus erörtert. Auf der oben stehenden Mindmap sieht man das umfangreiche Themenspektrum, das wir heuute angesprochen haben.
Dienstag, 10. Januar 2012
Glaubenswerk
Gestern Abend hat Dr. Thomas Weißenborn über die Jahreslosung gepredigt. Er hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass Paulus seine Schwäche sehr bewusst annimmt, weil er Jesus nachfolgt. Paulus kann ja durchaus anders, wenn es um theologische Streitfragen geht. Da können schon einmal die sprichwörtlichen Fetzen fliegen.
Aber in Jesus hat er den ganz anderen erkannt, Jesus erniedrigt sich, verzichtet auf Hoheit und Macht Phil. 2), wird einer wie wir.
Und am Kreuz können wir studieren, dass Schwachheit den Tod überwindet, dass hier neues Leben aufbricht. Gott kommt in der Schwäche zur Vollednung, das ist bei Jesus so, das hat Paulus erlebt - und das können wir auch erleben.
Insofern fängt unser Jahr im mbs gut an. Wir sind schwach, unsere Spenden blieben hinter unseren Erwartungen zurück. Nach 147.000 € in 2009 und sagenhaften 169.000 € in 2010 kamen in 2011 "nur" 152.000 € zusammen. Angesichts deutlich gestiegener Gehaltskosten stresst uns dieses Ergebnis.
Aber was sind in diesem Zusammenhang eigentlich Erwartungen!? Spenden sind eben wirklich unberechenbar - und jeder Euro und jeder Cent sind ein Geschenk von Menschen, die unser Anliegen damit unterstützen.
Und das ist großartig, wie viele Eltern und Studierende, Freunde und Gemeinden uns etwas gespendet haben. Danke.
Solche Situationen fordern uns heraus, unser Leben und Arbeiten zu überdenken. Was will Gott uns sagen? Wo sollen wir uns zurücknehmen? Wo müssen wir uns zurücknehmen?
Ich bin gespannt, was das mit uns macht! Vielleicht will Gott uns zeigen, was die Jahreslosung verheißt: Gottes Kraft kommt in der Schäche zur Vollendung. Er will und wird aus unserer Schwachheit etwas machen.
Aber in Jesus hat er den ganz anderen erkannt, Jesus erniedrigt sich, verzichtet auf Hoheit und Macht Phil. 2), wird einer wie wir.
Und am Kreuz können wir studieren, dass Schwachheit den Tod überwindet, dass hier neues Leben aufbricht. Gott kommt in der Schwäche zur Vollednung, das ist bei Jesus so, das hat Paulus erlebt - und das können wir auch erleben.
Insofern fängt unser Jahr im mbs gut an. Wir sind schwach, unsere Spenden blieben hinter unseren Erwartungen zurück. Nach 147.000 € in 2009 und sagenhaften 169.000 € in 2010 kamen in 2011 "nur" 152.000 € zusammen. Angesichts deutlich gestiegener Gehaltskosten stresst uns dieses Ergebnis.
Aber was sind in diesem Zusammenhang eigentlich Erwartungen!? Spenden sind eben wirklich unberechenbar - und jeder Euro und jeder Cent sind ein Geschenk von Menschen, die unser Anliegen damit unterstützen.
Und das ist großartig, wie viele Eltern und Studierende, Freunde und Gemeinden uns etwas gespendet haben. Danke.
Solche Situationen fordern uns heraus, unser Leben und Arbeiten zu überdenken. Was will Gott uns sagen? Wo sollen wir uns zurücknehmen? Wo müssen wir uns zurücknehmen?
Ich bin gespannt, was das mit uns macht! Vielleicht will Gott uns zeigen, was die Jahreslosung verheißt: Gottes Kraft kommt in der Schäche zur Vollendung. Er will und wird aus unserer Schwachheit etwas machen.
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Montag, 2. Januar 2012
Alles Gute
Es hat also angefangen, das neue Jahr - 2012. Auch dieses Jahr steht unter einer Jahreslosung: "Meine Kraft kommt in den Schwachen zur Vollendung!" (2.Kor 12,4)
Mit dieser Antwort sah sich einst Paulus konfrontiert, als er Jesus um Hilfe in einer schwierigen Situation bat. Das kennen wir alle - uns t7ut etwas weh, wir bitten um Hilfe, beten zu Gott oder gehen zum Arzt. Keiner hat gerne eine Schwäche, zeigt sie möglichst nicht. Das zeigt doch allen, dass etwas bei uns nicht stimmt, oder? Als richtige Christenmenschen haben wir stark zu sein, oder?
Jesus beendete aber nicht die Schwachheit seines Nachfolgers, wie wir es von den kaum zählbaren Heilungswundern erwarten würden, sondern er gewährt Paulus einen Perspektivenwechsel, der bis heute herausfordert. Nicht neue Stärke ist Jesu Antwort auf das Betteln seines Apostels, sondern dieses herausfordernde Wort der Jahreslosung: Meine Kraft wird in Schwachheit vollendet. Das geschah am Kreuz! Nicht mehr und nicht weniger. Da ereignete sich Überwindung der Schwachheit!
Hörten wir es sonst, würde es uns zum Protestieren bringen, zum Schimpfen... Aber wenn Gott es zu Paulus sagt, wird es besser sein, hinzuhören. Schwachheit - kein Makel, sondern´Voraussetzung dafür, dass Gottes Kraft sich vollenden kann. In der Schwachheit! Paulus zieht eine überaschende Konsequenz: "Wenn ich schwach bin, bin ich stark! Mitten in der Zerbrechlichkeit des Lebens zeigt er sich, in Jesus hat Gott sich selbst der Zerbrechlichkeit ausgesetzt!
Das Wort fordert uns am mbs heraus. Unsere enormen finanziellen Sorgen, unsere menschlichen Unzulänglichkeiten, unser mitunter chaotisch anmutendes Treiben finden hier ihren Halt - und ihre Hoffnung. Nicht Stärke, nicht Reichtum oder Perfektion, weder Bewegung noch Struktur machen uns aus und gelten etwas. Aber unsere Schwachheit war ist und wird immer die Voraussetzung dafür sein, dass Jesu Kraft sich vollendet. Das macht Mut, fordert zum Innehalten und Glauben, zum biblischen "Wachen und Beten".
Mit dieser Antwort sah sich einst Paulus konfrontiert, als er Jesus um Hilfe in einer schwierigen Situation bat. Das kennen wir alle - uns t7ut etwas weh, wir bitten um Hilfe, beten zu Gott oder gehen zum Arzt. Keiner hat gerne eine Schwäche, zeigt sie möglichst nicht. Das zeigt doch allen, dass etwas bei uns nicht stimmt, oder? Als richtige Christenmenschen haben wir stark zu sein, oder?
Jesus beendete aber nicht die Schwachheit seines Nachfolgers, wie wir es von den kaum zählbaren Heilungswundern erwarten würden, sondern er gewährt Paulus einen Perspektivenwechsel, der bis heute herausfordert. Nicht neue Stärke ist Jesu Antwort auf das Betteln seines Apostels, sondern dieses herausfordernde Wort der Jahreslosung: Meine Kraft wird in Schwachheit vollendet. Das geschah am Kreuz! Nicht mehr und nicht weniger. Da ereignete sich Überwindung der Schwachheit!
Hörten wir es sonst, würde es uns zum Protestieren bringen, zum Schimpfen... Aber wenn Gott es zu Paulus sagt, wird es besser sein, hinzuhören. Schwachheit - kein Makel, sondern´Voraussetzung dafür, dass Gottes Kraft sich vollenden kann. In der Schwachheit! Paulus zieht eine überaschende Konsequenz: "Wenn ich schwach bin, bin ich stark! Mitten in der Zerbrechlichkeit des Lebens zeigt er sich, in Jesus hat Gott sich selbst der Zerbrechlichkeit ausgesetzt!
Das Wort fordert uns am mbs heraus. Unsere enormen finanziellen Sorgen, unsere menschlichen Unzulänglichkeiten, unser mitunter chaotisch anmutendes Treiben finden hier ihren Halt - und ihre Hoffnung. Nicht Stärke, nicht Reichtum oder Perfektion, weder Bewegung noch Struktur machen uns aus und gelten etwas. Aber unsere Schwachheit war ist und wird immer die Voraussetzung dafür sein, dass Jesu Kraft sich vollendet. Das macht Mut, fordert zum Innehalten und Glauben, zum biblischen "Wachen und Beten".
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Mittwoch, 21. Dezember 2011
Weihnachtsfeier
Nach dem gemeinsamen Frühstücken hin und her in den Häusern feierten wir einen Weihnachtsgottesdienst mit unserem Chor, unserer unvergesslichen Theatergruppe (nie war ihr Spiel bisher so eindrücklich und aktivierend)...unser Chor in Action...
Die Abschlussrunde wurde wieder von den Posaunen eingeleitet...
es gab Geschenke
Und das war's.... nun sind Ferien...
Samstag, 10. Dezember 2011
Alle Jahre wieder...
Am Jahresende informieren wir unsere Studierenden immer darüber, wie sich das mbs finanziert. Das Ergebnis ist eigentlich in den letzten Jahren immer ähnlich: Wir finanzieren uns mit einem Defizit auf Kosten unserer Gebäude. Statt unsere Schulden für die Gebäude zu tilgen, subventionieren wir den Schulbetrieb. Durch einige umfangreiche Sanierungsarbeiten im Seminargebäude und unser neues Wohnhaus haben wir nun einen echten Berg von Schulden aufgetürmt, der fast 100.000 € Zinsen jährlich fordert. Dazu kommt, dass eine ganze Reihe von Studierenden nicht genug Geld haben, um ihre Ausbildung zu finanzieren - zwar kann man Bafög bekommen, aber manche fallen aus den verschiedensten Gründen durch das Netz bzw. erhalten zu wenig - und wir müssen ihnen die Teilnehmergebühren stunden. Allmählich wird der finanzielle Druck so groß, dass wir nun die Teilnehmergebühren anheben müssen. Bisher hofften wir immer, dass unsere Spenden deutlicher steigen. Aber das ist leider nicht eingetreten. Immerhin haben wir auch keinen Einbruch bei den Spenden.
Darüber haben wir nicht nur die Studierenden informiert, sondern wir sind auch in einen Email-Dialoog eingetreten, der sehr beeindruckend war. Vor Weihnachten über so ein heikles Thema zu reden, ist nicht ganz einfach. Aber bisher hatten wir einen sehr sachlichen Mailaustausch.
Das mbs ist eine besondere Einrichtung...
Nun hoffen wir auf die Spenden zum Jahresende- wie im Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels kommen auch in den Spendenwerken am Jahresende die meisten Spenden. Wir hoffen, dass wir ordentlich tilgen können.
Wer helfen will: Entweder einfach ans mbs spenden, es gibt überall Löcher, die gestopft werden müssen: Die Sanierung des Eingangs zu Haus 59, Küche und Bad in 57b, die Schulden, der Schulbetrieb. Unter den Spenden ans mbs kann man auch gezielt für die bedürftigen Studierenden spenden "Studierendenfond", daraus finanzieren wir z.Z. die Zinsen für diejenigen, denen wir das Schulgeld stunden. Gerne würden wir Stipendien vergeben.
In diesem Jahr darf es auch ein bisschen mehr sein...
Ansonsten werden wir zum 1. Februar auch die Teilnehmerbeiträge moderat erhöhen, zum neuen Schuljahr auch die Mieten. Über die Höhe reden wir, wenn wir den Spendeneingang übersehen. Schaun wir mal...
Nur für Wissbegierige: Monatlich legen wir für jeden Studierenden z.Z. rd. 180 € drauf - diesen Betrag werden wir schnell um 50 € pro Stud. reduzieren müssen - irgendwer muss zahlen, die Studierenden selbst oder jemand anders...
Darüber haben wir nicht nur die Studierenden informiert, sondern wir sind auch in einen Email-Dialoog eingetreten, der sehr beeindruckend war. Vor Weihnachten über so ein heikles Thema zu reden, ist nicht ganz einfach. Aber bisher hatten wir einen sehr sachlichen Mailaustausch.
Das mbs ist eine besondere Einrichtung...
Nun hoffen wir auf die Spenden zum Jahresende- wie im Weihnachtsgeschäft des Einzelhandels kommen auch in den Spendenwerken am Jahresende die meisten Spenden. Wir hoffen, dass wir ordentlich tilgen können.
Wer helfen will: Entweder einfach ans mbs spenden, es gibt überall Löcher, die gestopft werden müssen: Die Sanierung des Eingangs zu Haus 59, Küche und Bad in 57b, die Schulden, der Schulbetrieb. Unter den Spenden ans mbs kann man auch gezielt für die bedürftigen Studierenden spenden "Studierendenfond", daraus finanzieren wir z.Z. die Zinsen für diejenigen, denen wir das Schulgeld stunden. Gerne würden wir Stipendien vergeben.
In diesem Jahr darf es auch ein bisschen mehr sein...
Ansonsten werden wir zum 1. Februar auch die Teilnehmerbeiträge moderat erhöhen, zum neuen Schuljahr auch die Mieten. Über die Höhe reden wir, wenn wir den Spendeneingang übersehen. Schaun wir mal...
Nur für Wissbegierige: Monatlich legen wir für jeden Studierenden z.Z. rd. 180 € drauf - diesen Betrag werden wir schnell um 50 € pro Stud. reduzieren müssen - irgendwer muss zahlen, die Studierenden selbst oder jemand anders...
Samstag, 3. Dezember 2011
Stenden
Wieder haben Studierenden vom mbs bibelseminar in Stenden ihre Modularbeit präsentieren können, dieses Mal ging es um das Thema Resilienz. Mit großer Freude haben wir gehört, dass sie wieder sehr gut dabei waren. Gut gemacht - sagen wir, ihr habt die Holländer gerockt. Vor einer Woche haben sie ihre Präsentationen schon mal in Marburg gehalten, sie haben uns sehr sehr beeindruckt.
Für uns sind diese guten internationalen Ergebnisse ein sehr schönes Feedback zu unserer Leistungsfähigkeit als Seminar. Für die Studierenden ist es natürlich einerseits eine persönlichkeitsfördernde Herausforderung, aber auch eine sehr hohe Belastung. Manche Grenze der Belastung sind erbracht worden und manche Kompromisse mit den Lernanforderungen waren nötig, über die man nicht nur glücklich ssein kann. Hier müssen wir weiter daran arbeiten, dass der Zeitansatz realistischer wird.
Für uns sind diese guten internationalen Ergebnisse ein sehr schönes Feedback zu unserer Leistungsfähigkeit als Seminar. Für die Studierenden ist es natürlich einerseits eine persönlichkeitsfördernde Herausforderung, aber auch eine sehr hohe Belastung. Manche Grenze der Belastung sind erbracht worden und manche Kompromisse mit den Lernanforderungen waren nötig, über die man nicht nur glücklich ssein kann. Hier müssen wir weiter daran arbeiten, dass der Zeitansatz realistischer wird.
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